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Bei Onlinebanken bitte genau hinsehen!

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Aus aktuellem Anlass:
  Nimmt die Anzahl verärgerter Kunden von Onlinebanken zu?
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Einige ältere Herrschaften unter Ihnen werden sich vielleicht erinnern. Es gab mal eine Zeit, da brachte man am Monatsende das Geld in einer Lohntüte nach Hause.

Irgendwann begannen die Banken Arbeiter und Angestellte zuckersüss zu umwerben. Diese sollten sich Ihr Geld doch der Einfachheit halber auf ein Konto überweisen lassen und die Bank würde Ihnen dafür mit allerlei Annehmlichkeiten danken. Es gab keine Gebühren für die Kontoführung, es gab überhaupt keine Gebühren und manche Banken zahlten sogar noch Guthabenzinsen.

Irgendwann war dann ein Zeitpunkt erreicht, an dem Lohnauszahlungen fast ausnahmslos über irgendwelche Bankkonten liefen. Irgendwann wurde alles irgendwie "bargeldlos" abgewickelt. Und irgendwann war es dann auch bei den Banken vorbei mit "gebührenfrei".

Heute sind im Bankgeschäft mit dem Endkunden die Pfründe mehr oder weniger verteilt und nun fällt in Zeiten des Internets den Banken ein, dass es ja noch viel bequemer geht, als in den vergangen Jahren.

Homebanking heisst das Zauberwort, Bankgeschäfte auf dem Sofa.

Und wie vor einigen Jahrzehnten wird der "altbackene" Kunde, der heute noch die Mühe auf sich nimmt seine Bank körperlich aufzusuchen, wiederum zuckersüss umworben.

Wieder fallen beim "Schlauen", der sich für Homebanking entscheidet keine Kontoführungsgebühren an, die Comdirekt z. B. zahlt sogar z. Zt. noch jeden Monat einen Euro.

Wer es in Zukunft bequem haben will, muss sich jedoch zunächst etwas mühen. Das Einrichten über die Telefonleitung ist da noch das Geringste. Ist das mal geschafft und der Antrag ausgedruckt, wird es schon wieder etwas unkommoder. Sie müssen nämlich zur Post, damit dort ein Postbeamter (gibt es die noch?) oder zumindest ein Angestellter ein Schreiben ausfüllt, welches bestätigt das Sie die Person sind, für die Sie sich online ausgegeben haben. Dieses "Postident" geht dann an die "Onlinebank".

An dieser Stelle sollten Sie ganz genau hinsehen. Es gibt nämlich Banken, die verlangen auch, dass Sie auf der Post nicht nur Ihren Personalausweis vorlegen, sondern zusätzlich soll der Mann oder die Frau am Schalter der Post noch Ihre Gehaltsabrechnung einsehen und der Onlinebank die Richtigkeit Ihr Einkommen bestätigen.

Wenn Sie also wollen, dass jeder in Ihrem Heimatort Ihre Einkommensverhältnisse kennt, ist das möglicherweise ein guter Weg dies zu bewerkstelligen. Das die Damen und Herren am Postschalter zur Verschwiegenheit verpflichtet sind ist eine Sache, ob sie es wissen oder sich daran halten jedoch eine ganz andere.

............... jusdi101

Nach Meinung der Onlinebanken ist Onlinebanking ja was ganz Tolles und deshalb haben sie auch ganz tolle AGBs, die Sie sich unbedingt genau Satz für Satz nachlesen sollten, bevor Sie sich zu irgendwas entschliessen. 

Der Sack, der vorne weit weit offen scheint, wird nach hinten dann doch wieder etwas verjüngt und wenn man den Anrufern unserer Hotline glauben kann - und es gibt eigentlich keinen Grund ihnen nicht zu glauben - werden diese AGBs schnell, sehr schnell herangezogen, um z. B. zunächst grosszügig gewährte Dispos ganz schnell wieder zu kündigen und auch bis auf Null zu reduzieren.

Anrufer bei unserer Hotline berichteten, dass man Ihnen beim Einrichten der Konten grosszügig Dispos einrichtete und sie daraufhin freudig ihre "konventionellen" Konten auflösten, dort die Dispos ausglichen, die Dispos der Onlinebanken in Anspruch nahmen und dann prompt nach kurzer Zeit die Kündigung des zuvor grosszügig gewährten Dispositionsrahmens (inklusive der Ankündigung, dass die Karten gesperrt werden könnten) im Briefkasten hatten. 

Somit hatte sich für viele das Einrichten eines Onlinekontos schnell zum Desaster entwickelt.

Auch berichteten viele "Onlinekunden", dass Sie ab Einrichtung eines Konto bei einer Onlinebank mit Werbung für Wertpapiere und Anlageempfehlungen überhäuft wurden. Viele äusserten den Eindruck, dass es den Banken tatsächlich nur darum ginge Anlagewerte an den Mann oder die Frau zu bringen.

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Neben den Sicherheitsrisiken, dass die Banken (trotz möglicher anderweitiger Bekundungen) abschliessend nicht wirklich vollumfassend abzuschätzen vermögen, bleibt der Aspekt des Unpersönlichen, der Kunde als Nummer und eMailadresse.

Über kurz oder lang wird jede Bank die Möglichkeit für den Kunden einrichten, seine Geldgeschäfte online abzuwickeln, sodass ein bestehender persönlicher Kontakt zu einem Kundenberater eventuelle momentane Nachteile mittelfristig ausgleichen könnte.

Einzahlungen und Barabhebungen vom Konto gestalten sich oft sehr umständlich, zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Bargeld gibt es nicht an allen Automaten zum Nulltarif.

Ein vielleicht seit Jahren bestehendes, konventionelles Konto aufzulösen und gegen ein Konto bei einer Onlinebank einzutauschen sollte gut durchdacht sein.

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Ob die Anzahl verärgerter Kunden vom Onlinebanken zunimmt, vermögen wir abschliessend nicht zu beurteilen. Was wir jedoch beurteilen können ist, dass sich die Anfragen verärgerter Kunden von Onlinebanken bei unserer Hotline in den letzten Monaten vervielfacht haben.

Einige Onlinebanken scheinen mit Kündigungen von zunächst gewährten Dispositionskrediten sehr fix zu sein. Gleiches scheint auch für Kündigungen der gesamten Geschäftsverbindung zu gelten.

Unangenehmer Nebeneffekt für Betroffene; Kündigungen werden der Schufa und anderen Wirtschaftsauskunfteien gemeldet und können dazu führen, dass jemand ganz schnell ohne Konto und Kreditkarten dasteht.

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Ein Rechtstreit ist schnell in der Welt. Sitzt dann der, den es zu verklagen gilt, räumlich weit weg von Ihnen, kann das für Sie zu einem erheblichen Problem werden. Juristisch gut Beratene wissen dies und nutzen das zu Ihrem Vorteil.

Was Sie dazu wissen sollten finden Sie > HIER <

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RoDi
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