Rechtsberatung: Mangel an der Ware -

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  Fragestellung: Mangel an einer Ware - Gewährleistung, Garantie und Ignoranz d. Verkäufers -
  Datum: Juni 2006 - Ort: Saarbrücken
Frage:
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Ich habe vor einigen Wochen bei einem Internethändler einen Computer gekauft. Der Rechner machte von Anfang an Problem derart, dass er sich immer wieder abschaltete.

Ein Bekannter, der sich etwas mit Computern auskennt habe ich deshalb befragt. Wir stellen fest, dass dies ungefähr zu dem Zeitpunkt auftrat, als die Tagestemparaturen sich über die 25-Grad-Marke bewegten.

Mein Bekannter hat sich das Ganze dann angesehen und festgestellt, dass der Rechner zu heiss wird, d. h., er überhitzt und schaltet sich dann ab. Nach einer Wartezeit zwischen 15 und 30 Minuten lässt er sich dann wieder anschalten und läuft dann manchmal eine Stunde, manchmal zwei drei Stunden. Es kommt halt immer auf die Temparatur an.

Nun habe ich den Verkäufer angemailt und auf die Angelegenheit angesprochen. 

Es kann aber nur ein kurzes Schreiben, in dem der Verkäufer bestritt, dass dies möglich sein könnte.

Er weigert sich auch irgendetwas an dem Rechner zu machen, ihn zurückzunehmen oder umzutauschen.

Mittlerweile erhalte ich auf meine Mails keine Antwort mehr. Ich werde ganz einfach ignoriert.

Langsam bin ich mehr als sauer, der Kasten schaltet sich immer noch mit schöner Regelmässigkeit ab, habe ich dann mal vergessen das Gemachte zu speichern, war meine ganze Arbeit für die Katz und ich kann von vorne anfangen.

Was können Sie mir raten?

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Antwort:
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Den Computer zurückgeben und das Geld zurückverlangen können Sie nur, wenn dies vertraglich vereinbart wurde. Wie Sie mir die Sache schildern, wissen Sie von einer solchen Vereinbarung nichts.

Hier sollten Sie mal in den AGB des Verkäufers nachschauen. Ich gehe jedoch davon aus, dass darüber in den AGB nichts geregelt ist.

Sie haben also - nach meinem Dafürhalten - die Möglichkeit vom Verkäufer vom Verkäufer einen vergleichbaren Computer zu verlangen oder ihm die Möglichkeit zu geben, den Rechner zu reparieren, bzw. reparieren zu lassen.

Das sollten Sie von dem Verkäufer unter Fristsetzung fordern. Die Frist würde ich in diesem Fall mit 14 Tagen als angemessen ansehen.

Ihr Glück ist, dass der Schaden bereits in den ersten sechs Monaten der Gewährleistung auftrat, weil der Verkäufer nun nachweisen muss, dass der Schaden beim Kauf nicht schon vorlag. Das dürfte ihm auch anhand von einem Gutachten schwerfallen. Auch dürfte sich der Aufwand für ein Gutachten für ihn nicht lohnen.

Hält Ihr Verkäufer sich nicht an die Frist, behalten Sie sich für diesen Fall vor, vom Vertrag zurückzutreten und das Geld zurückzufordern.

Ignoriert der Verkäufer auch dann noch und verweigert die Rückzahlung der Kaufsumme wären Sie leider gezwungen die Rückzahlung des Kaufpreises einzuklagen.

 

................... jusdi102
 
JD

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Thema: Vertragsrecht - Kaufrecht - Gewährleistung - mangelhafte Ware - Mängel - Rüge  -  @

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