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  Fragestellung: Strafrecht: Datendiebstahl durch unbefugten Zugriff auf Computer und Rechner -
  Datum: April 2006  - Ort: Bochum
Frage:
   
Angenommen, jemand eignet sich per Computer widerrechtlich Zugang zu einem Mailbox-Fach an, lädt sich Daten herunter und gibt diese an eine dritte Person weiter.

Frage: Lässt sich das anhand des durch die Kripo beschlagnahmten Computers - Rechners - beweisen oder durch die Überprüfung von Telefonanschlüssen?

 

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Antwort:
Über den Provider, über den der Betreffende gegangen ist, läßt sich anhand der IP-Nummer feststellen, woher der "Angriff" auf den anderen Computer gekommen ist.

So läßt sich dann auch das vorgeworfene unbefugte Zugreifen auf die Daten im Mailbox-Fach beweisen.

Ist der Täter allerdings über einen anonymen Proxi gegangen, wird die Feststellung der IP schwer bis unmöglich.

Dann lassen sich nämlich die beweisrelevanten Daten nur bis zum Proxi zurückverfolgen.

Dort endet dann in der Regel die Spur.

Hat der Täter die illegal erlangten Daten auf seinem Rechner zunächst gespeichert und dann gelöscht, so ist es auch hier meist möglich, diese wiederherzustellen.

Das kann nach dem Löschen von Daten auf dem Rechner nur verhindert werden, wenn die Daten nicht nur gelöscht, sondern auch geschreddert werden.

Das wissen allerdings die wenigsten Leute, sodaß die Wahrscheinlichkeit hoch ist, daß - so Daten auf dem Rechner einmal gespeichert gewesen sind - diese widerhergestellt werden können.

Zu einer Anklage wird es grundsätzlich nur kommen, wenn die Ermittlungsbehörde die vorgeworfene Straftat beweisen kann.

Lassen sich solche Beweise nicht ermitteln, muß die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen.

Hat sie zwar Beweise gefunden, hält aber das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung für nicht gegeben, so wird die Staatsanwaltschaft das Verfahren ebenfalls einstellen und den Anzeigenerstatter auf den Privatklageweg verweisen.

Er muß dann die Bestrafung des Täters aus eigener Initiative beim zuständigen Amtsgericht betreiben.

Das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung wird dann verneint, wenn es sich um Delikte handelt, deren Schweregrad als niedrig einzustufen ist oder wenn außer den Rechtsgütern des Täters und des Opfers keine Rechtsgüter Dritter betroffen waren und kein besonders großer Schaden eingetreten ist.

 

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Thema: Internetrecht - Strafrecht - Computerkriminalität - Datendiebstahl - Datenklau -  @

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