Rechtsberatung: Falsche Rechnung -

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Wenn der Webspace-Provider falsch berechnet -

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  Fragestellung: Kann ein Provider von heute auf morgen neue Geschäftsbedingungen diktieren?
  Datum: April 2006 - Ort: Mannheim
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Frage:
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Da ich eine an mich gestellte Inkasso-Forderung für nicht richtig halte, möchte ich mich über die Rechtslage in meinem Fall informieren, um die richtigen Schritte unternehmen zu können.

Was bisher geschah: Anfang des Jahres 2004 gab es Unregelmäßigkeiten in den Rechnungen meines Webspace-Providers. Die Quartalsrechnungen kamen plötzlich monatlich, so daß ich schnell für Zeiträume weit in der Zukunft zahlen sollte. Als ich dies feststellte, habe ich die Überweisungen eingestellt und den Provider darauf telefonisch aufmerksam gemacht. 

Die Buchhaltung räumte ein, daß die neue Software nicht ganz fehlerfrei wäre, dies aber bald behoben würde. Geänderte Rechnungen sollten folgen. Das ist allerdings nicht geschehen. Statt dessen kamen weiter fehlerhafte Rechnungen in denen mir zuletzt am -- -- 2004 der Zeitraum 9/05-12/05 berechnet wurde. 

Zeitgleich kamen die ersten Mahnungen, auf die ich wieder nur telefonisch reagierte. Die Buchhaltung räumte wiederum Fehler ein. Denn mir wurde u.a. für die oben genannte Rechnung von -- 04 in -- 05 ein Zahlungsverzug von 275 Tagen angerechnet obwohl der Leistungszeitraum gerade erst angebrochen war.

Am -- -- 06 erreichte mich dann die Forderung eines Inkasso-Services in dem mir etwa das Doppelte der bisher nicht gezahlten (und meiner Meinung nach fehlerhaften) Rechnungen berechnet wurde (insgesamt -- -- Euro).

Dies selbstverständlich inkl. Inkassokosten usw., doch selbst die im Schreiben aufgeführte Gläubigerforderung läßt sich auf Grund der mir vorliegenden Rechnungen und Mahnung nicht schlüssig nachvollziehen. 

Ich habe dieser Forderung schriftlich widersprochen, da der mit angelastete Betrag auf Grund fehlerhafter Rechnungen und Mahnungen nicht stimmen kann. 

Zeitgleich bekam ich eine zweite Zahlungsaufforderung, in der mir eine Frist von 14 Tagen bis zur Einbringung einer Klage eingeräumt wurde.

Nun meine Fragen:

Sind die Rechnungen gültig, obwohl sie für Zeiträume weit in der Zukunft gestellt sind? Dann wäre mir allerdings auch die Möglichkeit genommen worden "vernünftig" zu kündigen, denn der Provider behält bei Kündigung bereits bezahlte Beträge ein. Hätte ich also in -- 04 kündigen wollen, hätte ich also nicht nur den Verlust für ein Quartal hinnehmen müssen, sondern durch die fehlerhafte Rechnungsstellung direkt für ein ganzes Jahr.

Ist somit auch die Forderung an mich berechtigt, oder anfechtbar? Wie muss ich mich verhalten, um eine Klage des Inkasso-Services zu verhindern? Ich bin gerne bereit die ausstehenden Beträge (samt wirklich angefallener Verzugszinsen) zu bezahlen, sobald mir entsprechende Rechnungen gestellt werden. Fallen die Inkassogebühren dann trotzdem an? 

Ich würde gerne wissen, wie die genaue Rechtslage ist und wie ich den ganzen Vorgang möglichst glimpflich für mich beenden kann

 

............... jusdi102
Antwort:
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Die Antwort zur Frage: Webspace-Provider

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