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Da
ich eine an mich gestellte
Inkasso-Forderung für nicht richtig
halte, möchte ich mich über die
Rechtslage in meinem Fall informieren, um
die richtigen Schritte unternehmen zu können.
Was
bisher geschah: Anfang des Jahres 2004
gab es Unregelmäßigkeiten in den
Rechnungen meines Webspace-Providers. Die
Quartalsrechnungen kamen plötzlich
monatlich, so daß ich schnell für Zeiträume
weit in der Zukunft zahlen sollte. Als
ich dies feststellte, habe ich die Überweisungen
eingestellt und den Provider darauf
telefonisch aufmerksam gemacht.
Die
Buchhaltung räumte ein, daß die neue
Software nicht ganz fehlerfrei wäre,
dies aber bald behoben würde. Geänderte
Rechnungen sollten folgen. Das ist
allerdings nicht geschehen. Statt dessen
kamen weiter fehlerhafte Rechnungen in
denen mir zuletzt am -- -- 2004 der
Zeitraum 9/05-12/05 berechnet
wurde.
Zeitgleich
kamen die ersten Mahnungen, auf die ich
wieder nur telefonisch reagierte. Die
Buchhaltung räumte wiederum Fehler ein.
Denn mir wurde u.a. für die oben
genannte Rechnung von -- 04 in -- 05 ein
Zahlungsverzug von 275 Tagen angerechnet
obwohl der Leistungszeitraum gerade erst
angebrochen war.
Am
-- -- 06 erreichte mich dann die
Forderung eines Inkasso-Services in dem
mir etwa das Doppelte der bisher nicht
gezahlten (und meiner Meinung nach
fehlerhaften) Rechnungen berechnet wurde
(insgesamt -- -- Euro).
Dies
selbstverständlich inkl. Inkassokosten
usw., doch selbst die im Schreiben aufgeführte
Gläubigerforderung läßt sich auf Grund
der mir vorliegenden Rechnungen und
Mahnung nicht schlüssig
nachvollziehen.
Ich
habe dieser Forderung schriftlich
widersprochen, da der mit angelastete
Betrag auf Grund fehlerhafter Rechnungen
und Mahnungen nicht stimmen kann.
Zeitgleich
bekam ich eine zweite
Zahlungsaufforderung, in der mir eine
Frist von 14 Tagen bis zur Einbringung
einer Klage eingeräumt wurde.
Nun
meine Fragen:
Sind
die Rechnungen gültig, obwohl sie für
Zeiträume weit in der Zukunft gestellt
sind? Dann wäre mir allerdings auch die
Möglichkeit genommen worden "vernünftig"
zu kündigen, denn der Provider behält
bei Kündigung bereits bezahlte Beträge
ein. Hätte ich also in -- 04 kündigen
wollen, hätte ich also nicht nur den
Verlust für ein Quartal hinnehmen müssen,
sondern durch die fehlerhafte
Rechnungsstellung direkt für ein ganzes
Jahr.
Ist
somit auch die Forderung an mich
berechtigt, oder anfechtbar? Wie muss ich
mich verhalten, um eine Klage des
Inkasso-Services zu verhindern? Ich bin
gerne bereit die ausstehenden Beträge
(samt wirklich angefallener
Verzugszinsen) zu bezahlen, sobald mir
entsprechende Rechnungen gestellt werden.
Fallen die Inkassogebühren dann trotzdem
an?
Ich
würde gerne wissen, wie die genaue
Rechtslage ist und wie ich den ganzen
Vorgang möglichst glimpflich für mich
beenden kann
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